Wandobjekt

[Foto: ILEK]
Glaskuppel

[Foto: ILEK]
Forschen mit Seifenblasen

[Foto: ILEK]
Hallendachkonstruktion

[Foto: ILEK]
Messeobjekt

[Foto: ILEK]
Glasöffnung im ILEK-Zeltdach

[Foto: ILEK]
Demonstrator - SFB 1244 Fassadenprüfstand

[Foto: ILEK]

Das Institut vereinigt in der Lehre die in der Architektur dominanten Bereiche des Entwerfens und Gestaltens mit den im Bauingenieurwesen im Mittelpunkt stehenden Bereichen der Analyse und Konstruktion sowie der Materialwissenschaft. Auf der Grundlage einer zielorientierten und interdisziplinären Vorgehensweise befasst sich das Institut mit der konzeptionellen und werkstoffübergreifenden Entwicklung von allen Arten von Bauweisen und Tragstrukturen. Der Bogen der Lehre spannt sich vom modernen Bauen mit Textilien und Glas bis zu den neuen Möglichkeiten des klassischen Stahlbeton- und Spannbetonbaus. Vom einzelnen Detail bis zur gesamten Struktur geht es um die Optimierung von Form und Konstruktion hinsichtlich Material- und Energieaufwand, Dauerhaftigkeit und Zuverlässigkeit, Rezyklierbarkeit und Umweltverträglichkeit.

Alle aktiven und ehemalige Instituts-Mitarbeiter, nach Kategorien gegliedert und alphabetisch sortiert.

Siehe gesonderte Seite.

 

Leichtbaukonstruktionen

mit Folien, Geweben, Netzen, Seilen und Stäben aus synthetischen, metallischen und natürlichen Materialien, z. B. Zelte, Pneus, Seilnetze, Stabkuppeln, Gitterschalen, Baumstützen und hybride Systeme, für permanenten und temporären Einsatz und für stationäre, wandelbare und mobile Nutzungen. Entwurf, Formfindung, Konstruktion, Konfektionierung, Tragverhalten. Experimentelle und computergestützte Methoden. Prozesse und Prinzipien der Formentste­hung von Objekten und Strukturen in Natur und Technik. Bionik in der Architektur. Machbarkeitsstudien, Beratung, Gutachten. Mitarbeit in internationalen Architekten- und Ingenieurorganisationen. (vorwiegend am Standort 2)

Massivbaukonstruktionen

mit Stahlbeton, Spannbeton und Mauerwerk, mit hoch­integrierten Bauteilen aus Hochleistungsbetonen, selbstverdichtenden und faserbewehrten Betonen, z. B. Hochhäuser, Türme, Behälter, Schalen und hybride Systeme. Entwurf, Konstruktion, Dimensionierung, Tragverhalten. CAD- und FE-Methoden. Beratung und Gutachten. Mitarbeit in No muAgsgremien und in inter­nationalen Ingenieurorganisationen. (vorwiegend am Standort 1)

Heißwasser-Wärmespeicher

Entwicklung von wirtschaftlichen Großspeichern für die solare Nahwärmeversorgung mit saisonaler Wärmespeicherung: laufende Untersuchungen beinhal­ten Versuche an Hochleistungs- und Ultra­Hochleistungsbetonen, den Entwurf neuer Typen von Heißwasser-Wärmespeichern und die Entwicklung eines Typenspeichers.

Bauwerksmanagementsystem

Entwicklung eines Expertensystems auf Netzebene zur Erfassung des Zustandes von Ingenieurbauwerken des Bundes und zur Prognostizierung des zukünftigen Erhaltungsbedarfs und der daW erforderlichen Strategien. Entwicklung v n Modulen wie beispiels­weise Schädigungsmodelle auf Werkstoffebene, Bestimmung von Eingreifszeitpunkten, Kataloge von Erhaltungsmaßnahmen und -strategien sowie Optimierung der Erhaltung auf Objektebene.

Bauen mit Glas

Grundlagen und Anwendungen von Glas als konstrukti­vem Werkstoff für ebene und räumlich gekrümmte Bauformen, Entwicklung geeigneter Tragstrukturen, Detailausbildungen und Befestigungstechniken für vor­gespannte, laminierte und bewehrte Glastypen. Erscheinungsformen von Glasbauten in der Architektur.

Adaptive Tragstrukturen

Entwicklung von intelligenten Tragstrukturen, die - aus­gestattet mit Sensoren und Aktuatoren, gesteuert über ein elektronisches Kontrollsystem - auf variable äußere Beanspruchungen durch Änderung von Steifigkeit und/ oder Länge einzelner Bauteile reagieren. Minimierung des Gewichtes durch aktive Beeinflussung des Kraftflusses bzw. des statischen und dynamischen Tragverhaltens.

Konditionierende Gebäudehüllen

Entwicklung von Komponenten und Systemen aus unterschiedlichen Materialien (Textilien, Glas, Kunststoffe), die - selbsttätig oder gesteuert, durch che­mische oder physikalische Modifikation oder Manipulation - den umbauten Raum von Gebäuden anpassungsfähig an wechselnde äußere Klima- und Witterungsbedingungen machen, z. B. hinsichtlich Lichtdurchlässigkeit und Temperaturhaushalt sowie Lüftungs-, Akustik- und Farbeigenschaften zur Optimierung von Innenklima, Energiebilanz und Nutzungsansprüchen.

Einrichtungen:

Experimentier- und Versuchseinrichtungen zur Formfindung von Konstruktionen/ internes PC-Netzwerk mit Anschluss an das Rechenzentrum der Universität, für Formgenerierung und Berechnung, für Text-, Grafik­und Bildbearbeitung/ Bibliothek mit ca. 5000 Bänden, umfangreiches Bild- und Literaturarchiv zu Leichtbau­und Massivbaukonstruktionen in Architektur, Bauingenieurwesen, Technik und Natur/ Studioausrüstung und Labor für Fotografie/ Modell­und Mechanik-Werkstatt. (am Standort 2)

Planung und Durchführung von Versuchen an Bauteilen und Baugruppen zur Verifizierung von Berechnungen und für bauamtliche Genehmigungen und Zulassungen/ Entwicklung und Herstellung von Probekörpern, Versuchs mustern und Prototypen/ com­putergestützte Prüf- und Messeinrichtungen zur Erfassung, Auswertung und Darstellung von Daten. (am Standort 3)

Zielgruppen:

Architekten, Bauingenieure und Bau-Sonderfachleute/ öffentliche und private Bauherren und Nutzergruppen, Projektsteuerer und Investoren/ Bauunternehmungen für Massivbauwerke, Herstellerfirmen und Konfektionäre für Leichtbauwerke, einschließlich Materialien und Bauteile.

Lehrangebot: Grundstudium

Tragwerkslehre (in Kooperation mit dem Fachgebiet für Planung und Konstruktion im Hochbau, Prof. J.-L. Moro)

Das Ziel der Vorlesungen in der Tragwerkslehre ist es, den angehenden Bauingenieuren zu Beginn ihres Studiums die Einbindung des Tragwerks in den Gesamtzusammenhang eines Bauwerkes darzustellen. Das bedeutet, die gegenseitigen Abhängigkeiten zwischen Tragwerk und Gesamtkonstruktion einerseits, sowie zwischen Tragwerk, Funktion und Gestalt andererseits, zu verdeutlichen.

Lehrangebot: Hauptstudium

Entwürfe und Kompaktarbeiten

Jedes Semester werden vom ILEK verschiedene Entwurfsthemen und Kompaktarbeiten angeboten, die interdisziplinär von Architekten und Bauingenieuren betreut und bearbeitet werden.

Grundfach Bauingenieure

Die Grundfächer werden von dem Institut für Konstruktion und Entwurf und dem Institut Leichtbau Entwerfen und Konstruieren gelehrt. Das Lehrgebiet behandelt das Entwerfen, die Bemessung und die konstruktive Durchbildung von Tragwerken.

Vertiefung Bauingenieure

In der Vertiefung werden zunächst die Kenntnisse über den Spannbetonbau, die Platten und das nichtlineare Verhalten der Baustoffe erweitert und vertieft.

Weiterhin werden anhand von aktuellen Projekten die wichtigsten Ingenieurbauwerke wie Brücken, Hochhäuser und Turmbauwerke, Schalenbauten, Seil­und Membrantragwerke vorgestellt und deren Entwurfsprozess veranschaulicht.

Leichtbau - Entwerfen im Leichtbau

Das Prinzip Leichtbau als geistige Grundhaltung eröffnet eine konzeptionelle Sichtweise, die das Ergebnis im Entwurfsprozess nachhaltig prägt. In der Vorlesung werden Leichtbauprinzipien vermittelt, die die Grundlage für die Bearbeitung weiterführender Themenbereiche bilden.

Weitere Vorlesungen

Zur Theorie des Konstruktionsbetons Tragverhalten und Traglasten von Konstruktionsbetontragwerken Entwerfen und Konstruieren von Schalentragwerken Konstruktion und Entwurf von Massivbrücken Bauen mit Seilen

Computerunterstütztes Konstruieren, Berechnen und Bemessen im Stahlbetonbau

Mauerwerksbauten Bauen mit Fertigteilen Kompaktseminar Bauen mit Glas Glas- und Fassadentechnik

Im Aufbau.

Institutsleitung

Lucio Blandini

Der Ingenieur und Architekt Lucio Blandini hat im April 2020 die Leitung des Instituts übernommen. Er setzt die interdisziplinäre und werkstoffübergreifende Herangehensweise des Instituts fort und kombiniert diese mit digitalen Methoden und  Werkzeugen ebenso wie mit ressourcenschonende Bauweisen; der Fokus liegt dabei auf dem gesamten Lebenszyklus unserer gebauten Umwelt, von der Planung bis hin zum Rückbau.

Lucio Blandini

Werner Sobek
Werner Sobek

Werner Sobek

Werner Sobek trat im Jahr 1994 die Nachfolge von Frei Otto und im Jahr 2001 zusätzlich die Nachfolge von Prof. Dres. Jörg Schlaich an. Die Inhaber beider Lehrstühle haben in der Vergangenheit die weltweite Anerkennung der Universität Stuttgart im Leichtbau wie auch im Massivbau wesentlich gefördert.

Werner Sobek

Balthasar Novák
Balthasar Novák

Balthasar Novák

Die Entwicklung von Hochleistungsbeton, selbstverdichtenden oder faserbewehrten Betonen sowie Fragen der Dauerhaftigkeit und Bauwerkszuverlässigkeit sind in der Forschung und der werkstoffübergreifenden Lehre umfassend vertreten. Gewähr hierfür bietet nicht zuletzt die Zusammenarbeit mit dem stellvertretenden Institutsleiter Prof. Dr.-Ing. Balthasar Novák, der dem Institut seit März 2000 angehört.

Balthasar Novák

Maria Matheou

Maria Matheou

Maria Matheou's Forschungsinteressen liegen vor allem in den Bereichen des strukturellen und architektonischen Entwurfs, der kinematischen Architektur und der adaptiven Hüllen. Sie hat 2010 ihr Diplom als Architektin/Ingenieurin mit Auszeichnung  und  2014 ihre Doktorwürde im Bereich Architektur an der Universität Zypern erlangt.

Curriculum Vitae

Walter Haase
Walter Haase

Leitung Arbeitsgruppe "Leichtbau und Adaptive Systeme"

Walter Haase

Geschäftsführer Sonderforschungsbereich 1244
"Adaptive Hüllen und Strukturen für die gebaute Umwelt von morgen "

Die für das ILEK typische interdisziplinäre, material- und methodenübergreifende Arbeitsweise bildet die Grundlage einer Vielzahl von Forschungsvorhaben. Ein wichtiger Schwerpunkt ist hierbei der Leichtbau und damit die Fortführung der Arbeiten von Frei Otto und der Arbeiten von Jörg Schlaich auf diesem Gebiet.

Die Forschungsarbeiten im Bereich Leichtbau werden von Dr. Walter Haase koordiniert.

Walter Haase

Kontakt

 

Institut für Leichtbau Entwerfen und Konstruieren

Pfaffenwaldring 7 + 14, 70569 Stuttgart-Vaihingen

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